KOSENAMEN. ODER: WARUM MEIN THERAPEUTEN-TEAM KEINE AHNUNG HAT, WANN ICH ENDLICH GEHEILT SEIN WERDE.
Ich gebe meinen Mitmenschen mit einer Leidenschaft Kosenamen, die schon an eine wahre Obsession grenzt.
Diese Kosenamen gestalten sich nicht zwingend aus der Abkürzung des eigenen Namens, vielmehr handelt es sich dabei
oft um folgende Formel:
Name des Opfers + eigene Fantasie + irgendein Wort, das in seiner Intonation zum Namen des Opfers passt + Gegenstand den man mit der Person verbindet + Comicfiguren + Tiere + evtl. Nachname + das dranhängen eines "i" = Kosename den betreffende Person am besten nie erfährt.
Man muss nicht zwingend alle oben angeführten Elemente addieren, sondern kann je nach Lust und Laune die Formel anwenden. Was dabei rauskommt ist eh immer gleich schlimm. Für die anderen. Deshalb sage ich auch nur den allerwenigsten, wie sie wirklich in meinem kleinen kranken Kopf heißen. Und wenn ich Frau Rön-Barön-Riddl-di-Diddl-Schneggischneckschnubbschnubb nicht hätte, die ich so ziemlich alles heißen darf, was ich will, dann müsste ich an all den aufgestauten Kosenamen irgendwann ersticken, wie eine Katze an ihrer Haarkotze.
Ich kann das doch niemanden gestehen, wie ich ihn gerne nennen würde. Das geht schon alleine aus Rücksicht auf dessen Gefühle und meine Gesundheit nicht! Außerdem hätte ich dann in meinem Leben keine Familie, keine Freunde und keinen Spaß.
Mir ist mal bei einem meiner Ex-Freunde der für ihn zugeteilte Kosename vom tiefsten Inneren aus dem Mund entfleucht. Er sah mich nur mit großen Augen an. Sie können sich vorstellen, dass ich in dieser Nacht keinen Sex hatte. In der darauf folgenden übrigens auch nicht. Ich glaube, er vermied es sogar mich anzusehen. Hauptsächlich lag er apathisch am Rücken, zwirbelte geistesabwesend meine Haare und starrte die Decke an. Hin und wieder ein Seitenblick zu mir, mit der Frage in den Augen, ob ich meine Tabletten schon genommen hätte, dann wandte er sich wieder der Decke zu.
Es war kein gemeiner Name. Es war ein Kosename! Kosi kosig eben. Aber Männer reagieren ja auf sowas bekanntlich etwas verschreckt.
Wer sich noch immer denkt, so schlimm kann das nicht sein, hier eine kleine Auswahl anhand dreier repräsentativer Personen. Die richtigen Namen werden an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Sonst müsste ich diesen Blog hier schließen, ein One-Way-Ticket nach Brasilien lösen und mit Koffer, Katze und dem ganzen Klumpat abhaun.
Here we go!
Person A: Rön, Rönzl, Rönzi, Rennschneck, Riddl-di-Diddl, Schneckischneck, Schneckischneck-Schnubbschnubb, Sonnenstichlerin, usw.
(Wer das ist, ist wirklich schwer zu erraten, aber ich darf ja :-) ).
Person B: Bogi-Bär, Bortschi, Bööööörtsch, Böööörtschl
Person C: Bintschl, Binni, Binnotschi, Schnupfl, Schnöpf, Hasi-Binnotschi
Das waren noch die "normalen" Namen. Es geht noch schlimmer. Aber ich hab ja heute Morgen schon gefrühstückt, meine Tabletten genommen und da meldet sich dann doch hin und wieder mein Gehirn, das wild in meinem Kopf hin und her hüpft, mit seinen Fäusten gegen meine Schädeldecke hämmert und brüllt: LASST MICH HIER RAUS! DIE MACHT, WAS SIE WILL! HALT ENDLICH DEINE FRESSE! HALT DEINE FINGER STILL! SCHREIB DOCH NICHT JEDEN SCHEISS INS INTERNET! SAUF NICHT MEINE GEHIRNZELLEN WEG! ALTER, TABLETTEN! ICH BRAUCH NOCH MEHR VON DIESEN TABLETTEN!
Hmmm, .....öööööhm....hehehehehe.....wenn ich nie wieder trinke, erfährt Slurrpi vielleicht nie, dass Slurrpi, Slurrpi heißt. Und Möhrli auch nicht.
Mit den besten Grüßen,
ICH (und die anderen)
PS: Oben angeführter Text wurde nüchtern geschrieben. Glaubt wahrscheinlich eh keiner.
Diese Kosenamen gestalten sich nicht zwingend aus der Abkürzung des eigenen Namens, vielmehr handelt es sich dabei
oft um folgende Formel:
Name des Opfers + eigene Fantasie + irgendein Wort, das in seiner Intonation zum Namen des Opfers passt + Gegenstand den man mit der Person verbindet + Comicfiguren + Tiere + evtl. Nachname + das dranhängen eines "i" = Kosename den betreffende Person am besten nie erfährt.
Man muss nicht zwingend alle oben angeführten Elemente addieren, sondern kann je nach Lust und Laune die Formel anwenden. Was dabei rauskommt ist eh immer gleich schlimm. Für die anderen. Deshalb sage ich auch nur den allerwenigsten, wie sie wirklich in meinem kleinen kranken Kopf heißen. Und wenn ich Frau Rön-Barön-Riddl-di-Diddl-Schneggischneckschnubbschnubb nicht hätte, die ich so ziemlich alles heißen darf, was ich will, dann müsste ich an all den aufgestauten Kosenamen irgendwann ersticken, wie eine Katze an ihrer Haarkotze.
Ich kann das doch niemanden gestehen, wie ich ihn gerne nennen würde. Das geht schon alleine aus Rücksicht auf dessen Gefühle und meine Gesundheit nicht! Außerdem hätte ich dann in meinem Leben keine Familie, keine Freunde und keinen Spaß.
Mir ist mal bei einem meiner Ex-Freunde der für ihn zugeteilte Kosename vom tiefsten Inneren aus dem Mund entfleucht. Er sah mich nur mit großen Augen an. Sie können sich vorstellen, dass ich in dieser Nacht keinen Sex hatte. In der darauf folgenden übrigens auch nicht. Ich glaube, er vermied es sogar mich anzusehen. Hauptsächlich lag er apathisch am Rücken, zwirbelte geistesabwesend meine Haare und starrte die Decke an. Hin und wieder ein Seitenblick zu mir, mit der Frage in den Augen, ob ich meine Tabletten schon genommen hätte, dann wandte er sich wieder der Decke zu.
Es war kein gemeiner Name. Es war ein Kosename! Kosi kosig eben. Aber Männer reagieren ja auf sowas bekanntlich etwas verschreckt.
Wer sich noch immer denkt, so schlimm kann das nicht sein, hier eine kleine Auswahl anhand dreier repräsentativer Personen. Die richtigen Namen werden an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Sonst müsste ich diesen Blog hier schließen, ein One-Way-Ticket nach Brasilien lösen und mit Koffer, Katze und dem ganzen Klumpat abhaun.
Here we go!
Person A: Rön, Rönzl, Rönzi, Rennschneck, Riddl-di-Diddl, Schneckischneck, Schneckischneck-Schnubbschnubb, Sonnenstichlerin, usw.
(Wer das ist, ist wirklich schwer zu erraten, aber ich darf ja :-) ).
Person B: Bogi-Bär, Bortschi, Bööööörtsch, Böööörtschl
Person C: Bintschl, Binni, Binnotschi, Schnupfl, Schnöpf, Hasi-Binnotschi
Das waren noch die "normalen" Namen. Es geht noch schlimmer. Aber ich hab ja heute Morgen schon gefrühstückt, meine Tabletten genommen und da meldet sich dann doch hin und wieder mein Gehirn, das wild in meinem Kopf hin und her hüpft, mit seinen Fäusten gegen meine Schädeldecke hämmert und brüllt: LASST MICH HIER RAUS! DIE MACHT, WAS SIE WILL! HALT ENDLICH DEINE FRESSE! HALT DEINE FINGER STILL! SCHREIB DOCH NICHT JEDEN SCHEISS INS INTERNET! SAUF NICHT MEINE GEHIRNZELLEN WEG! ALTER, TABLETTEN! ICH BRAUCH NOCH MEHR VON DIESEN TABLETTEN!
Hmmm, .....öööööhm....hehehehehe.....wenn ich nie wieder trinke, erfährt Slurrpi vielleicht nie, dass Slurrpi, Slurrpi heißt. Und Möhrli auch nicht.
Mit den besten Grüßen,
ICH (und die anderen)
PS: Oben angeführter Text wurde nüchtern geschrieben. Glaubt wahrscheinlich eh keiner.
mirno_more - 26. Apr, 11:37