DEUX JOURS Á BRUXELLES
Einleitung: Ich hasse Brüssel. Brüssel ist hässlich, verdreckt, langweilig, hässlich, stillos, verdreckt, kulturlos und... habe ich eigentlich schon verdreckt erwähnt? Außerdem steckt man in dieser Stadt ständig im Stau. Egal wo man hin will, es staut sich auf den Straßen. Infrastruktur praktisch nicht vorhanden. Ich frage mich ernsthaft, wie so eine Stadt zu DER Firmen- und Politikhochburg Europas heranwachsen konnte. Wie kamen all diese Geschäftsleute und Politiker ausgerechnet nach Brüssel? Und viel mehr beschäftigt mich: Wie lange haben sie dafür gebraucht? Sie standen doch die ganze Zeit im Stau! Brüssel hat schwerwiegende Mankos, die ich an dieser Stelle nicht unerläutert lassen will.
LANDSCHAFTSBILD
Die Belgier benötigen dringend ein paar Stadtplaner! Brüssel sieht nämlich so aus, als hätte irgendwann irgendjemand total unmotiviert ein paar Häuser und Firmengebäude über diesem Landstrich abgeworfen. Die Häuser fielen also auf diesen deprimierten Teil unserer Erde und die Belgier dachten sich: Na, wenn´s schon mal so da liegt, wird´s schon ok sein. Bauen wir drumherum halt noch ein paar Straßen.
KULTUR
An „Kultur“, wobei dieses Wort sehr unpassend ist, nennen wir diesen Punkt also lieber „Sehenswürdigkeiten“, wird einem folgendes geboten: das Atomium, ein pissendes Männchen aus Stein und ein Tulpenfeld im Stadtzentrum.
Um dieses Tulpenfeld herum stehen übrigens immer die Touris und knipsen wie blöde, da fragte ich mich, was die tun, wenn sie mal Wien besuchen? Die müssen sich ja vor lauter Begeisterung ob so vieler Sehenswürdigkeiten in die Hosen lullen! Was heißt da Sehenswürdigkeiten, wir haben KULTUR! Ja, wenn ein Land für Kultur steht, dann Österreich! Und wir waren mal ein riesengroßes Reich! Ein riesengroßer, multilingualer Kulturkessel waren wir mal! Okay, wir haben alles wieder verloren, weil wir in solchen Belangen nicht sonderlich helle sind, oder, um es knallhart auf wienerisch zu sagen: Zum Scheißen z´deppert! Österreich versagt vielleicht in der Politik, im Fußball, bei den Kindern (sowohl erziehen, als auch machen), aber wir haben eine große Geschichte und eine wundervolle Hauptstadt (blendet man mal die darin herum liegende Hundescheisse aus) und fabelhafte weitere 8 Bundesländer. Sorry, da lass ich mich doch nicht von ein paar Tülpchen beeindrucken.
Wie man die, zugegeben sehr kreative, Anordnung von ein paar Blümchen als Sehenswürdigkeit deklarieren kann, wird mir also immer unverständlich bleiben. Das kann ich in meinem Wohnzimmer auch machen! Dann will ich aber bitte, dass die UNESCO es zum Weltkulturerbe erklärt!
ESSEN
Vergiss es! Bei Fisch und anderen Meeresfrüchten sind sie gut, aber eben auch nur gut und nicht sehr gut, oder herausragend. Ich wollte nach 10 Stunden Meeting einfach nur ein fettes Steak mit Pommes. Was bekam ich? Grausliche Kroketten mit ekelhaftem Putenfleisch (zur Hölle, wie kann man Putenfleisch versemmeln?) in der widerlichsten Pilzsauce, die ich je gegessen habe. Die Vorspeise bestand übrigens aus, ratet mal, seltsam zubereitetem Fisch! Also Lachs um genau zu sein. Den habe ich nur in Verbindung mit einem halben Kilo Brot runterwürgen können (in der Not frisst der Teufel halt alles). Die Nachspeise war dafür hervorragend, weil nicht typisch belgisch. Es handelte sich um Creme Catalana und wenn der Koch hier auch versagt hätte, dann wäre ich in die Küche gegangen und hätte ihm von hinten eins mit der Bratpfanne übergezogen, ihm allen verfügbaren Spargel in den Mund gestopft, die Pilzsauce über ihn gegossen und die Kroketten in alle verfügbaren Körperöffnungen getan.
MODEBEWUSSTSEIN
Praktisch nicht vorhanden. Vor allem bei den belgischen Männern. Bei denen ist es zur Zeit groß in Mode hellbraune Schuhe anzuziehen. Sieht aus, als würden die Herren der Schöpfung Karamellklumpen an den Füßen tragen.
Lesen Sie im nächsten Beitrag: Lustige, flämische Wörter, seltsame Konferenzteilnehmer und Menschen, die ohne Unterlass reden und reden und reden und reden und....
LANDSCHAFTSBILD
Die Belgier benötigen dringend ein paar Stadtplaner! Brüssel sieht nämlich so aus, als hätte irgendwann irgendjemand total unmotiviert ein paar Häuser und Firmengebäude über diesem Landstrich abgeworfen. Die Häuser fielen also auf diesen deprimierten Teil unserer Erde und die Belgier dachten sich: Na, wenn´s schon mal so da liegt, wird´s schon ok sein. Bauen wir drumherum halt noch ein paar Straßen.
KULTUR
An „Kultur“, wobei dieses Wort sehr unpassend ist, nennen wir diesen Punkt also lieber „Sehenswürdigkeiten“, wird einem folgendes geboten: das Atomium, ein pissendes Männchen aus Stein und ein Tulpenfeld im Stadtzentrum.
Um dieses Tulpenfeld herum stehen übrigens immer die Touris und knipsen wie blöde, da fragte ich mich, was die tun, wenn sie mal Wien besuchen? Die müssen sich ja vor lauter Begeisterung ob so vieler Sehenswürdigkeiten in die Hosen lullen! Was heißt da Sehenswürdigkeiten, wir haben KULTUR! Ja, wenn ein Land für Kultur steht, dann Österreich! Und wir waren mal ein riesengroßes Reich! Ein riesengroßer, multilingualer Kulturkessel waren wir mal! Okay, wir haben alles wieder verloren, weil wir in solchen Belangen nicht sonderlich helle sind, oder, um es knallhart auf wienerisch zu sagen: Zum Scheißen z´deppert! Österreich versagt vielleicht in der Politik, im Fußball, bei den Kindern (sowohl erziehen, als auch machen), aber wir haben eine große Geschichte und eine wundervolle Hauptstadt (blendet man mal die darin herum liegende Hundescheisse aus) und fabelhafte weitere 8 Bundesländer. Sorry, da lass ich mich doch nicht von ein paar Tülpchen beeindrucken.
Wie man die, zugegeben sehr kreative, Anordnung von ein paar Blümchen als Sehenswürdigkeit deklarieren kann, wird mir also immer unverständlich bleiben. Das kann ich in meinem Wohnzimmer auch machen! Dann will ich aber bitte, dass die UNESCO es zum Weltkulturerbe erklärt!
ESSEN
Vergiss es! Bei Fisch und anderen Meeresfrüchten sind sie gut, aber eben auch nur gut und nicht sehr gut, oder herausragend. Ich wollte nach 10 Stunden Meeting einfach nur ein fettes Steak mit Pommes. Was bekam ich? Grausliche Kroketten mit ekelhaftem Putenfleisch (zur Hölle, wie kann man Putenfleisch versemmeln?) in der widerlichsten Pilzsauce, die ich je gegessen habe. Die Vorspeise bestand übrigens aus, ratet mal, seltsam zubereitetem Fisch! Also Lachs um genau zu sein. Den habe ich nur in Verbindung mit einem halben Kilo Brot runterwürgen können (in der Not frisst der Teufel halt alles). Die Nachspeise war dafür hervorragend, weil nicht typisch belgisch. Es handelte sich um Creme Catalana und wenn der Koch hier auch versagt hätte, dann wäre ich in die Küche gegangen und hätte ihm von hinten eins mit der Bratpfanne übergezogen, ihm allen verfügbaren Spargel in den Mund gestopft, die Pilzsauce über ihn gegossen und die Kroketten in alle verfügbaren Körperöffnungen getan.
MODEBEWUSSTSEIN
Praktisch nicht vorhanden. Vor allem bei den belgischen Männern. Bei denen ist es zur Zeit groß in Mode hellbraune Schuhe anzuziehen. Sieht aus, als würden die Herren der Schöpfung Karamellklumpen an den Füßen tragen.
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mirno_more - 16. Apr, 21:50