Was Östrogen bei Frauen alles anstellt...
So. Kann mich bitte jemand abstellen? Ich bin mir sicher, dass ich irgendwo an mir einen Knopf habe, den man einfach drücken muss und dann falle ich in einen gnädigen Winterschlaf. Wie diese Puppen, die die Augen schließen sobald man sie hinlegt. Gibt es Ärzte, die unerklärliche Gefühlszustände - Verzeihung, ich korrigiere: Gefühlszerrüttungen - Überempfindlichkeit, Appetitlosigkeit, verstärkten Nikotinkonsum erklären können? Bin einer Therapie mit Tabletten, gerne auch Psychopharmaka, durchaus aufgeschlossen!
Und nein, ich stehe nicht zwei Sekunden vor der Regel! Herrgott, wie oft habe ich das in den letzten Tagen gehört. Ich bin trotzdem guter Dinge, denn heute dürfte der vorläufige Höhepunkt meines sehr zu wünschen übrig lassenden Gemütszustandes sein.
Als ich gestern im Auto saß und Scheibenwischer für meine Augen herbei sehnte, fasste ich den ersten klugen Entschluss seit ungefähr 4 Tagen: Fahr doch an die Seite, heul dich aus, trink deinen Kaffe, rauch eine und dann fahr weiter. Ich stellte mein Auto ab und kramte nach den Taschentüchern. Erwähnenswert an dieser Stelle ist wohl noch, dass der Parkplatz nichtmal 200 Meter von meinem Zuhause entfernt lag. Weit war ich gekommen. Wahrlich weit...
Ich japste vor mich hin (wenn ich heule, dann japse ich laut der objektiven Beurteilungskraft anderer), trank meinen Kaffe, schüttete mir den Kaffe auf die Jacke, fluchte, rauchte, heulte noch mehr, nahm wieder einen Schluck Kaffe, schüttete ihn mir wieder auf die Jacke, fluchte, rauchte...und minütlich grüßt das Murmeltier?!?
Plötzlich klopfte es an die Autoscheibe. ACH! DU! SCHEISSE! Ich kann es schon nicht leiden, wenn ich vor Menschen heulen muss, die ich kenne, aber dann noch von einem Unbekannten ertappt zu werden lässt mich in ein tiefes Loch der Scham fallen.
Ich lasse das Fenster runter, verwische mir mit dem Taschentuch noch schnell die Wimperntusche über das ganze Gesicht und sehe ihn heulend-fragend-zitternd-japsend an. Er sagt zu mir: "Ich frage Sie jetzt gar nicht warum Sie weinen. Es geht mich nichts an. Außerdem habe ich mit meinen 59 Jahren schon so viel Erfahrung mit Frauen gesammelt um zu wissen, dass man manchmal einfach nur seinen Mund hält und der Dame was gutes tut. In diesem Sinne: ich überlasse ihnen mein Frühstück. Da sind ein paar sehr gute und gesunde Sachen drin. Sie weinen sich jetzt mal aus und dann essen Sie. Danach schaut der Tag ganz anders aus.
Mein "Danke, das ist so lieb von Ihnen. Sie sind der netteste Mensch auf der ganzen Welt" war für den Mann garantiert nicht verständlich, da ich ich während dem reden ja noch immer heulte.Aber ich denke das ein oder andere Wort wird er meinem "walisch" schon entnommen haben.
Das Frühstück war übrigens wirklich hervorragend. Es handelte sich dabei um ein verkaufsübliches Vollkornbrot mit Frühlingsaufstrich, einem selbstgemachten (?) Erdbeerjoghurt mit ganzen Stückchen, Wasser und eine Banane *speib*.
Was soll ich sagen? Nach dem Frühstück ging es mir wirklich besser. Vielleicht möchte mich ja der Mann als seine Enkelin adoptieren? Ich könnt nen Opi grad gut gebrauchen.
Und nein, ich stehe nicht zwei Sekunden vor der Regel! Herrgott, wie oft habe ich das in den letzten Tagen gehört. Ich bin trotzdem guter Dinge, denn heute dürfte der vorläufige Höhepunkt meines sehr zu wünschen übrig lassenden Gemütszustandes sein.
Als ich gestern im Auto saß und Scheibenwischer für meine Augen herbei sehnte, fasste ich den ersten klugen Entschluss seit ungefähr 4 Tagen: Fahr doch an die Seite, heul dich aus, trink deinen Kaffe, rauch eine und dann fahr weiter. Ich stellte mein Auto ab und kramte nach den Taschentüchern. Erwähnenswert an dieser Stelle ist wohl noch, dass der Parkplatz nichtmal 200 Meter von meinem Zuhause entfernt lag. Weit war ich gekommen. Wahrlich weit...
Ich japste vor mich hin (wenn ich heule, dann japse ich laut der objektiven Beurteilungskraft anderer), trank meinen Kaffe, schüttete mir den Kaffe auf die Jacke, fluchte, rauchte, heulte noch mehr, nahm wieder einen Schluck Kaffe, schüttete ihn mir wieder auf die Jacke, fluchte, rauchte...und minütlich grüßt das Murmeltier?!?
Plötzlich klopfte es an die Autoscheibe. ACH! DU! SCHEISSE! Ich kann es schon nicht leiden, wenn ich vor Menschen heulen muss, die ich kenne, aber dann noch von einem Unbekannten ertappt zu werden lässt mich in ein tiefes Loch der Scham fallen.
Ich lasse das Fenster runter, verwische mir mit dem Taschentuch noch schnell die Wimperntusche über das ganze Gesicht und sehe ihn heulend-fragend-zitternd-japsend an. Er sagt zu mir: "Ich frage Sie jetzt gar nicht warum Sie weinen. Es geht mich nichts an. Außerdem habe ich mit meinen 59 Jahren schon so viel Erfahrung mit Frauen gesammelt um zu wissen, dass man manchmal einfach nur seinen Mund hält und der Dame was gutes tut. In diesem Sinne: ich überlasse ihnen mein Frühstück. Da sind ein paar sehr gute und gesunde Sachen drin. Sie weinen sich jetzt mal aus und dann essen Sie. Danach schaut der Tag ganz anders aus.
Mein "Danke, das ist so lieb von Ihnen. Sie sind der netteste Mensch auf der ganzen Welt" war für den Mann garantiert nicht verständlich, da ich ich während dem reden ja noch immer heulte.Aber ich denke das ein oder andere Wort wird er meinem "walisch" schon entnommen haben.
Das Frühstück war übrigens wirklich hervorragend. Es handelte sich dabei um ein verkaufsübliches Vollkornbrot mit Frühlingsaufstrich, einem selbstgemachten (?) Erdbeerjoghurt mit ganzen Stückchen, Wasser und eine Banane *speib*.
Was soll ich sagen? Nach dem Frühstück ging es mir wirklich besser. Vielleicht möchte mich ja der Mann als seine Enkelin adoptieren? Ich könnt nen Opi grad gut gebrauchen.
mirno_more - 7. Feb, 09:34